Das Fernsehen scheint gegenüber dem Streaming im Internet immer mehr ins Hintertreffen zu geraten. Einen Ausweg verspricht das vermehrte Angebot von Smartfernsehern.

Vom Fernsehen zur Live-Übertragung im Internet
Das Fernsehen scheint gegenüber dem Streaming im Internet immer mehr ins Hintertreffen zu geraten. Einen Ausweg verspricht das vermehrte Angebot von Smartfernsehern. Diese können sich mit dem WWW (World Wide Web) verbinden oder sich beispielsweise auch an eine Spielkonsole anschließen und sich damit als gigantischer Bildschirm nutzen lassen. Das Internet vereint sämtliche althergebrachten Medien wie Video- und Kassettenrekorder und eben den Fernseher. Sämtliche Audio- und Videoformate können praktisch weltweit zu jedem Zeitpunkt abgespielt werden. Mit den weiterentwickelten DSL-Breitbandanschlüssen (Digital Subscriber Line, siehe in diesem Teledir Artikel) wurden Live-Übertragungen, sogenannte Streamings, ermöglicht. Schon im Jahre 2005 wurden mit dem Anschluß ADSL 2+ (Asymmetric Digital Subscriber Line) Geschwindigkeiten von 25 Mbit/s erreicht.
Streaming beliebt bei Sportveranstaltungen
Die gewaltigen Übertragungsraten im Internet werden für alle möglichen Veranstaltungen zur Verfügung gestellt, wie Konzerte, aber beispielsweise auch bei einer Parlamentssitzung, nicht nur als Live-Übertragung, sondern auch für den späteren Abruf des Videos. Besonders beliebt ist das Streaming bei Sportveranstaltungen. König Fußball dominiert dabei, wie sollte es auch anders sein, in Deutschland mit einem haushohen Abstand zur nächsten Sportart, wie zum Beispiel auf ExpressVPNs Blog zu begutachten ist. An zweiter Stelle folgt Tennis, was wohl daran liegt, dass es mit Alexander Zverev einen deutschen Topspieler gibt. Auf den nächsten Plätzen folgen Eishockey und überraschenderweise Dart. Das wiederum dürfte damit zusammenhängen, dass praktisch jeder, ob geübt oder nicht, die Sportart gemütlich bei einem Glas Bier selbst in einer Bar ausüben kann. Das führt somit neben dem Spassfaktor auch zu einem hohen Identifikationsfaktor mit professionellen Spielern, unabhängig davon, dass den deutschen Dartspielern noch nicht der große Wurf gelungen ist.
Vorteile gegenüber dem Download
Technisch werden dabei die Daten, die übertragen werden sollen, in einzelne Datenpakete verpackt. Das Streaming bedeutet das Senden und Empfangen von Datenpaketen in einem kontinuierlichen Datenfluss über ein Netzwerk, wie auf dem AVG Signal-Blog nachzulesen ist. Während die einzelnen Datenpakete noch übertragen werden, kann das Video- oder Audioformat schon gestartet werden. Der Vorteil zum gewöhnlichen Download ist natürlich die Einsparung von Speicherkapazitäten. Die stockungsfreie Übertragungsqualität wird schon bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von 2 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) erreicht. Bei höherer Anforderung, zum Beispiel HD (High Definition) oder 4K, sollten für ein ruckelfreies Filmvergnügen mindestens 5 Mbit/s eingeplant werden. 4K oder auch UHD (Ultra High Definition) meint in dem Zusammenhang eine Bildauflösung von 3840 x 2160 Pixels (Bildpunkten), welche damit nochmal deutlich höher ist als HD mit 1280 x 720 Pixels.

Fazit
Streaming über das Internet löst mehr und mehr das Fernsehen ab. Die Vorteile liegen auf der Hand. Während man beim Fernseher passiver Zuschauer ist, kann beim Streaming erstens, die Sendezeit selbst bestimmt werden und zweitens, besteht die Möglichkeit bei einem Live-Stream direkt zu partizipieren. Als Beispiel wäre der Live-Podcast zu nennen, bei dem praktisch jeder Anwesende mit den oder dem Moderator(en) in Echtzeit kommunizieren kann. In den USA ist es jetzt schon so, dass mittlerweile mehr Menschen auf Streaming-Plattformate zurückgreifen als auf Kabelfernsehen.
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