Marion Bender

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Soziale Medien fördern Vergleichsdruck und mentale Belastungen. Mit kleinen Schritten und bewussten Pausen können wir unsere innere Stärke zurückgewinnen.

Wir scrollen durch perfekt inszenierte Bilder, liken Beiträge, die uns faszinieren, und teilen kleine Ausschnitte unseres eigenen Lebens. Doch hinter der scheinbar bunten Welt der sozialen Medien verbirgt sich eine wachsende Dunkelheit. Immer mehr Studien zeigen, dass die ständige Präsenz in sozialen Netzwerken nicht nur unser Verhalten beeinflusst, sondern auch unsere mentale Gesundheit stark belastet.

Vergleichskultur: Der schleichende Druck, immer mehr zu sein

Die sozialen Medien haben es geschafft, unser Verständnis von Erfolg, Schönheit und Glück zu verändern. Statt uns auf unsere eigenen Ziele zu konzentrieren, blicken wir oft auf das, was andere haben oder zu haben scheinen. Dieser ständige Vergleich erzeugt Stress, Unsicherheiten und das Gefühl, niemals gut genug zu sein. Besonders junge Menschen sind hiervon betroffen: Eine Generation, die mit sozialen Netzwerken aufgewachsen ist, berichtet zunehmend über Angstzustände, Depressionen und ein verzerrtes Selbstbild.

Marion Benders Perspektive: Die innere Haltung als Schlüssel

In Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, innezuhalten und die eigene Haltung zu reflektieren. Marion Bender, Expertin für Motivation und Veränderung, weiß, wie schnell äußere Einflüsse die innere Balance ins Wanken bringen können. In ihrem Vortrag „Jetzt erst recht: Die Macht der kleinen Schritte“ thematisiert sie, wie bedeutend es ist, die eigene Denkweise zu verändern, um sich nicht von der Vergleichskultur und dem Druck der sozialen Medien lähmen zu lassen. „Veränderung – oder Change – beginnt im Kopf,“ erklärt sie.

Aus ihrer eigenen Lebensgeschichte – geprägt von Hindernissen, die sie durch kleine, bewusste Schritte überwand – leitet sie Impulse ab, wie wir den Druck der sozialen Medien hinterfragen und uns wieder auf unsere eigenen Ziele konzentrieren können.

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Die Schattenseiten der ständigen Erreichbarkeit

Die digitale Welt kennt keine Pause. Push-Benachrichtigungen, unzählige Nachrichten und die Erwartung, immer verfügbar zu sein, lassen kaum noch Raum für Stille. Dieser Zustand, in dem wir ständig „online“ sind, kann zu Erschöpfung und emotionaler Überforderung führen. Studien zeigen, dass die Nutzung sozialer Medien mit Schlafproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten und einem erhöhten Risiko für Burnout verbunden ist.

Marion Bender betont in ihrem Vortrag, wie wichtig es ist, diese Mechanismen zu durchbrechen. Sie fordert dazu auf, den Moment zu nutzen, um wieder bewusst mit sich selbst in Kontakt zu treten – ein Ansatz, der jedem hilft, mit diesen Herausforderungen achtsam umzugehen und seinen persönlichen Change zu gestalten.

Die Macht der kleinen Schritte in einer überfordernden Welt

Ein weiterer Aspekt der sozialen Medien ist die Illusion der sofortigen Ergebnisse: Wir sehen Erfolge anderer und fühlen uns schlecht, weil uns die Geduld fehlt, den eigenen Weg Schritt für Schritt zu gehen. Hier knüpft Marion Bender an: „Die kleinen Schritte sind es, die uns nach vorne bringen – nicht die großen Sprünge.“ Sie zeigt auf, dass Ziele realistisch sein müssen und dass die Wertschätzung kleiner Erfolge unser Vertrauen in uns selbst stärkt.

Raus aus der Spirale: Wege zurück zur mentalen Stärke

Die Lösung liegt nicht darin, die sozialen Medien zu verteufeln, sondern sie bewusster zu nutzen. Digitale Detox-Ansätze, feste Offline-Zeiten und der Fokus auf eigene Werte und Ziele können helfen, den schädlichen Einfluss der Vergleichskultur zu reduzieren. Marion Bender thematisiert in ihrem Vortrag, wie jeder durch klare Prioritäten, achtsame Reflexion und die bewusste Wertschätzung kleiner Erfolge seinen persönlichen Change vorantreiben kann.

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Fazit: Mehr Balance in einer digitalen Welt

Die sozialen Medien sind gekommen, um zu bleiben – doch wir entscheiden, wie wir mit ihnen umgehen. Marion Benders Ansatz, die Herausforderungen des Lebens in kleinen Schritten zu bewältigen, bietet Orientierung in einer Zeit, die von Geschwindigkeit und Vergleich geprägt ist. Die innere Haltung zu stärken, bewusste Pausen einzulegen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, kann helfen, die mentale Gesundheit zu schützen und mit den Anforderungen des digitalen Zeitalters besser umzugehen.

Denn am Ende beginnt jede Veränderung im Kopf – ein Schritt nach dem anderen.